Forex Handel oder Festgeldkonto?

Wenn das erste eigene Geld verdient wird, gewinnt für viele Menschen auch die Frage nach der richtigen Form der Geldanlage an Bedeutung. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig und sowohl in Punkto Sicherheit, als auch Flexibilität und Rendite-Chancen wird eine große Bandbreite Abgedeckt. Zwei gängige und auch stark verschiedene Geldanlage Möglichkeiten sind der Forex-Handel und das Festgeldkonto.

Beim Forex Handel wird an den internationalen Währungsmärkten mit Geldwährungen gehandelt. Vereinfacht gesagt wird das Geld in eine andere Währung getauscht, in der Hoffnung, dass sich der Wechselkurs zu den eigenen Gunsten verändert. Wer beispielsweise vor 5 Jahren 1000 € in Schweizer Franken getauscht hätte, der würde aufgrund der Kursveränderung jetzt beim Rücktausch etwa 1230 € erhalten. Im allgemeinen werden Forex-Geschäfte allerdings auf kürzerer Zeitbasis getätigt, daß heißt die Zeit zwischen Hin- und Rücktausch ist deutlich kleiner, bis hin zu wenigen Sekunden.
Natürlich besteht bei dieser Form des Handelns auch die Möglichkeit einer Entwicklung in die ungünstige Richtung. Wer zum Beispiel vor 5 Jahren 1000 € in polnische Zloty getauscht hätte, würde jetzt nur noch etwa 880 € dafür erhalten.
Der Forex Handel ist also mit Risiken verbunden und erfordert deshalb eine gewisse Erfahrung. Allerdings sind bei günstigen Bedingungen auch sehr hohe Renditen in kurzen Zeiträumen möglich. Bei entsprechend geschicktem Handel sind 100% Wertsteigerung in einem Jahr keinesfalls unrealistisch. Zusätzlich ist ein Rücktausch jederzeit möglich, das Geld ist also bei Bedarf immer verfügbar.

Bei einem Festgeldkonto wird einmalig ein bestimmter Betrag eingezahlt. Dieser verbleibt über die Laufzeit, welche je nach Vertrag von wenigen Monaten bis über 10 Jahre andauern kann, bei der Bank.
Während der Laufzeit wird in festgelegten Zeitabständen (zum Beispiel jährlich) ein fester, vorher festgelegter Zinssatz gut geschrieben. Am Ende der Laufzeit werden dann die Einlage und die Zinsen ausgezahlt.
Werden Beispielsweise 1000 € mit 5% Zinsen über 5 Jahre angelegt, findet am Ende eine Auszahlung von 1276 € statt. Diese Auszahlung findet definitiv statt, es sei denn, die Bank bei der das Festgeld angelegt wird vorher insolvent. Aber selbst in diesem Fall sind Beträge bis 100.000 € durch den Einlagensicherungsfonds geschützt, werden also erstattet.
Das Risiko beim Festgeld ist also sehr gering. Dem gegenüber steht aber auch eine geringere Rendite und der Nachteil, dass das Geld erst am Ende der Laufzeit wieder verfügbar ist. Auf Seiten wie RSS-Versicherung.de, kann man übrigens kostenlos die aktuellen Tagesgeldkonditionen der Banken im Überblick sehen und so bequem die aktuell beste Bank für Tagesgeld finden.

Zusammenfassend ist also die Wahl der Geldanlage stark abhängig von den individuellen Bedürfnissen und Erfahrungen. Die Zeit bis zur Verfügbarkeit des Geldes als auch die persönliche Renditeerwartung und Anlageerfahrung spielen eine Maßgebliche Rolle bei der Auswahl der jeweiligen Anlagemethode.

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